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Park

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Der Park gehört zum Schloss Wilanów. Für Warschauer ist er ein beliebter Ort zum Flanieren; hier finden sie Ruhe und Erholung vom Großstadtleben. Jahr für Jahr zieht der Park Scharen von Besuchern aus aller Welt an.

Für die Wahl des Ortes der königlichen Residenz waren seine natürlichen Voraussetzungen ausschlaggebend. Das terrassenartige Geländerelief und das Vorhandensein von Wasserreservoirs entsprachen den Anforderungen für die Gestaltung barocker Parkanlagen. Sie gaben die Möglichkeit, interessante Ausblicke zu arrangieren und den Park in die umgebende Landschaft einzubinden. Seitdem Wilanów Eigentum von Jan III. Sobieski wurde, wurden die Gärten von ihrem Besitzer mit besonderer Sorgfalt behandelt. Der König kümmerte sich selbst um die Pflanzen, pflanzte Bäume und hielt sich stundenlang im Park auf, um seine Schönheit zu genießen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die königlichen Gärten umgestaltet, da die nächsten Besitzer das Parkgelände vergrößerten und Veränderungen nach ihrem Geschmack und der herrschenden Mode gemäß vornahmen. Die heutige Gestalt des Parks geht auf die nach dem Entwurf von Professor Gerard Ciołek unternommene Rekonstruktion aus den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts zurück.

Gegenwärtig steht die Parkanlage vor einem Wiederaufbau, im Zuge dessen sie ihre alte, dem königlichen Park angemessene Pracht zurückerhält.

In dem 45 ha großen Park in Wilanów sind Gärten unterschiedlichster Stile zu bewundern: der Barockgarten auf zwei Ebenen, der Neorenaissance-Rosengarten, der englische sowie der englisch-chinesische Landschaftsgarten.

Das Wasser bildet ein wichtiges Gestaltungselement des Parks. Die natürlichen Wasserbecken wie der See Wilanów, der Słuzewiec-Bach und der künstliche Teich aus der Königszeit schaffen in dem Park ein spezifisches Mikroklima und eine romantische Stimmung. Der Baumbestand des Parks besteht zumeist aus einheimischen Baumgattungen, daher überwiegen Winterlinden (Tilia cordata), Spitzahorne (Acer platanoides), Hainbuchen (Carpinus betulus), Flatterulmen (Ulmus laevis), Silberpappeln (Populus alba), Schwarzpappeln (Populus nigra), Stieleichen (Quercus robur) und Roteichen (Quercus rubra). Auch exotische Gattungen sind im Park vertreten: der Fächerblattbaum (Ginkgo biloba), der Trompetenbaum (Catalpa bignonioides), der japanische Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum), der Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera), die gewöhnliche Platane (Platanus acerifolia) und der Falsche Christusdorn (Gleditsia triacanthos). Viele von diesen Bäumen sind sehr wertvolle Exemplare, 28 von ihnen stehen unter Naturschutz.

In den Park gelangt man durch ein Tor vom Schlosshof, der im 19. Jahrhundert von Stanisław Kostka Potocki von einem zweiteiligen in einen einzigen, weitläufigen Hof mit ovalem Rasen umgestaltet wurde. Auf dem Hof erblühen im Frühling die Tulpenmagnolien, die zu den ältesten Bäumen dieser Gattung in Polen gehören. Der Hof ist durch einen Laubengang mit einem römischen Tor von dem Park abgetrennt. Das Tor ziert eine lateinische Inschrift von Horaz, die die ländliche, von den Sorgen des Lebens entfernte Abgeschiedenheit lobt: „Ducite Solicitae Quam Iucunda Oblivia Vitae". Die Laube wurde nach dem Entwurf des Architekten Franciszek Maria Lanci auf der Verlängerung des Schlossnordflügels an der Stelle errichtet, an der ehemals die Pferdeställe und Speichergebäude untergebracht waren. Sie ist mit Kletterpflanzen wie der Scharlachrebe (Vitis coignetiae) und der Pfeifenwinde (Aristolochia durior) bewachsen. Auf der dem Tor folgenden Achse, zwischen dem Gewächshaus für Feigen und der Orangerie, baute Lanci ein romantisches Tor aus Ziegelsteinen.

Wenn man den Park betreten hat, erblickt man linker Hand einen bezaubernden Ort, den Akademos-Hain. An heißen Tagen bietet eine halbrunde, mit Skulpturen geschmückte schattige Steinbank Erholung. Am Eingang zum Hain stehen Denkmäler der Dichter Jan Kochanowski und Franciszek Karpiński. Zum Nordflügel des Schlosses hin bilden die Rococo-Blumenparterres, ausgefüllt mit niedrig wachsenden Saisonblumen, einen farbigen Teppich.

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2007-02-20
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